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Die Verleihung der "Goldenen Kamera" in Berlin
Seit 1965 gibt es die "Goldene Kamera" - ein Preis, mit dem das Fernsehen an dem glamour der Filmfestspiele teilzuhaben versucht.

Vor allem die Einschaltquoten liegen dem Fernsehen am Herzen und so wird jedem eine Goldene Kamera in die Hand gedrückt, der hohe Einschaltquoten erbracht hat. Da es sich dabei nicht nur um Schauspieler und Filme handelt, ist diese Veranstaltung am Rande der Filmfestspiele ein guter Anlass, über die "inneren Werte" des Fernsehens nachzudenken. Kein neuer Ansatz - Loriot gab dem schon in den Anfangstagen des Fenrsehens die passenden Worte.

Februar 1990 - 25 Jahre Goldene Kamera

Anlass für einen Rückblick.

von Michael Plümpe

(O Ton Otto Walkes ... Guten Tag...)

Was muss der arme Otto nur für Bekannte haben, dass er derartige Grimassen zieht, wenn er daran denkt, er könne sie hier treffen.

Eine Gefahr, die für Otto Normalverbraucher den ganzen Februar über kaum bestand. Denn Berlin war derartig überfüllt mit Prominenten, dass man zwar massenweise auf "Bekannte" traf, aber wer Bekannte oder Verwandte suchte, der war in diesem Getümmel total aufgeschmissen.

Schuld war die Häufung der Ereignisse. Es war ja der Berlinale Monat, und das hätte wohl auch gereicht, aber nein, gleich an den Anfang der aufreibenden Festivitäten schob sich auch noch die Fernseh-Konkurrenz mit ihrer "Goldenen Kamera".
Das ist ein Preis, der an all jene überreicht wird, die den Einschaltquoten wohltun. Und das sind nicht nur Schauspieler ! die alte Zunft der Gaukler hat Konkurrenz bekommen: Sportler, Religionsführer, Politiker gehören heute zum Show Business !

(O Ton Günter Pfitzmann - die Leute sind verblüfft...

(O Ton Rudi Carell - Damit habe ich nichts zu tun, da müssen Sie Herrn XY fragen...

Es ist wahr: Auch der Papst wurde schon mit einer goldenen Kamera ausgerüstet. Das war 1978 und Otto weiss natürlich wie immer Bescheid.

(O Ton Otto: Weißt du warum ...)

25 Jahre gibt es sie jetzt, die Goldene Kamera. Hunderte von Preisträgern haben sich angesammelt, aber nur einer nahm die Gelegenheit wahr, auch einmal an unsere dankbarsten Fernsehzuschauer zu denken, als da sind: das Kleintier und das Kleinkind.
Das war 1969 - Loriot.

( O Ton Loriot...)

Hund und Säugling durften auch diesmal nur als Fernseh-Zuschauer dabei sein. Und das bei einem Buffet, das sich unter der Last der Delikatessen nur so bog. Hummerschwänze bergeweise, die Zangen schon vorgeknackt, Lachs und Lamm, Schwein und Wild  --- Struppi und Harras hätten ihre Freude an der Goldenen Kamera gehabt.
Nur Baby, Baby hätte vielleicht iiiih gesagt.

Aber für den Fall, dass Sie nächstes Mal dabei sind:
Hier noch einmal die wichtigsten Benimm Regeln, Tips von Otto dem Kenntnisreichen, der aus ganz persönlicher Erfahrung weiss, was man als Prominenter alles nicht darf:

(O Ton Otto...)

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