Endstation Tirunelveli


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Endstation Tirunelveli - Kapitel 2 / 4

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ENDSTATION TIRUNELVELI - Teil 2
Ein Film von Katrin Mehlhop (30 Min)

Auszug aus dem Drehbuch - Teil 2 -

Madasamy: Vor zwei jahren bin ich ich von zuhause weggelaufen.Seitdem arbeite ich in einem Teeladen auf dem Busbahnhof.

Madasamy: Ich arbeite immer in demselben Teeladen. Der Laden heißt Sathiya und ist mitten auf dem Bahnhof.

Im Teeladen arbeite ich regelmäßig, fast jeden Tag.

Madasamy: Eine Schicht dauert von morgens um 9 bis abends um 9 Uhr. Wenn ich 2 Schichten habe, geht es von morgens um 9 Uhr bis zum nächsten Tag um 9. Für eine Schicht bekomme 2 Mark vom Teeladenbesitzer. Davon gebe ich 80 Pfennig für mein Essen aus.

Madasamy: Ich habe auch am Bahnhof geschlafen. Dort hat mich Herr Tom gesehen und gefragt, warum schläfst du hier ? Du kannst im Saranalayam wohnen. Ich habe mich drei Tage lang ausgeruht und dann haben sie mich zur Arbeit geschickt.

Cruz: Das Übernachtungshaus „Saranalayam“ und die Tirunelveli Social  Society kämpfen gegen Kinderarbeit. Aber trotzdem schicken wir die Kinder zu den Bahnhöfen oder anderswohin, damit sie weiterarbeiten. Das erscheint paradox. Ja, es klingt widersprüchlich. Aber in der indischen Kultur ist es so, daß man sein Gesicht verliert, sein Selbstwertgefühl, wenn man einfach mit allem versorgt wird, mit Kleidung und Essen und nicht selber etwas dafür tut

Cruz:  Der zweite Grund, warum wir sie zur Arbeit schicken, ist folgender: Wenn der Junge alles von uns erhält - Geld, Essen, Kleidung, dann wird er anfangen, sich hier auszuruhen. Der wichtigste Grund für eine Rückkehr zu den Eltern würde entfallen
Er wird es vorziehen,  faul im Heim zu bleiben, anstatt rauszugehen. Möglicherweise wird er nicht einmal mehr Lust haben, zur Schule zu gehen oder eine Ausbildung zu machen, um sich weiter zu entwickeln.. Deshalb haben wir nichts dagegen, wenn die Jungen draußen arbeiten.

Raj: Am Busbahnhof arbeite ich für einen Erdnußhändler. Von 14:30 Uhr bis 12:00 Uhr nachts.
Ich verkaufe für bis zu  20 Mark am Tag. Manchmal auch nur für 10 bis 15 Mark. Noch teurer kann ich die Erdnüsse nicht loswerden. 10 Mark gebe ich jeden Tag dem Erdnußhändler .Davon bekomme ich immer 1 Mark als Bezahlung. Er gibt  mir außerdem noch ein Abendessen für 50 Pfennig.

Viel gebe ich nicht aus von dem Geld, nur etwas für Tee.

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