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Which
Time I'm Dead
Ein Film von Michael Plümpe
Mein
Land ist heiliges Land" sagt Sonu, der 11 jährige Sohn
eines Leichenbestatters. Sonu lebt in Varanasi. Varanasi ist eine
der ältesten
Städte Indiens, und von dem Wissen um die Heiligkeit dieses
Ortes ist die ganze Stadt durchdrungen.
Hier - an den
Ufern des heiligen Flusses Ganghes - werden auf der Flußpromenade
tagein tagaus die Toten verbrannt - in aller Öffentlichkeit
- ein alltägliches Geschäft.
Der Tod ist kein Grund zur Trauer. "Rham Rham Sabte Heh" singen
die Leichenträger, wenn sie die Toten durch die Gassen der
Stadt zum Ufer hinabtragen. "Jetzt endlich ist alle Täuschung
vorbei"
Sonu erklärt, was damit gemeint ist, auch, warum manche Tote
nicht verbrannt, sondern im Ganghes versenkt werden. Ihre Leichen
treiben vorbei und die Raben fressen ihr Fleisch, während
die Pilger ihr rituelles Bad nehmen, heilige Männer am Ufer
ihren Segen erteilen und Kinder lachend schwimmende Lichter aussetzen.
Ohne Kommentar,
nur mit den beschreibenden Worten eines Kindes - wird diese ganz
andere Sichtweise des Todes - und des Lebens - gezeigt.
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