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Pressetext -
Das Indische Räderwerk
Ein
Film von Michael Plümpe
Wer in die
Vergangenheit reisen will oder in die mittelalterliche Welt orientalischer
Märchen, der braucht keine Zeitmaschiene. Eine Fahrkarte
nach Indien genügt.
So eine Zeitreise
hat es in sich, und wer aus „Europa heute“ kommt, kann kaum verstehen,
in was für einer Welt er da gelandet ist.
Hier weiß man,
daß ein Kakadu die Zukunft am besten kennt. Kühe spazieren
unbehelligt durch die Straßen der Städte auf der Suche
nach Futter. Und die wohl größte Wäscherei der
Welt funktioniert ohne eine einzige Steckdose – genauso wie das
Karrussell oder das Riesenrad.
700 Millionen
Menschen – die meisten von ihnen leben in einem endlosen Meer
aus wackeligen Hütten oder nur mit einer Matte auf dem Bürgersteig.
Und sie wissen nicht, was der nächste Tag bringt.
Aber sie leben
in der Gewißheit, daß sie sich auf heiligem Boden
befinden - denn dies ist das Land, in dem die Götter wohnen.
Der Film erzählt,
wie ein Europäer versucht, diese fremde Welt zu verstehen:
den Glauben und die Vorurteile der Menschen, die sich an Regeln
und Gesetze halten, die jeden Europäer auf die Barrikaden
treiben würde.
Film
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